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30. Meißen-Magdeburg-Mammut-Marathon

-- 10. bis 12.06.2022 --

Nach 2 Jahren Corona-Pause wurde wieder von Dom zu Dom gepaddelt. In diesem Jahr waren die 3 Stralsunder Teilnehmer dabei - 2 im Boot, ein Caddy.

Am Samstagmorgen waren die Ersten schon vor 4 Uhr auf dem Wasser - wir waren 6:20 Uhr nach gutem Frühstück soweit. Der Wasserstand war nicht sonderlich hoch, die Strömung gerade noch zu spüren,  die Temperatur nicht zu hoch, genug Sonne, aber der Wind aus der falschen Richtung ....

Nach etwa 12 Stunden waren wir in Elster - so lange haben wir noch nie gebraucht.

Den Abend schlossen wir im Anker bei leckeren Speisen.

Sonntags startete der Tag mit leichtem Niesel nach dem Einsetzen gegen 6:20 Uhr - die Zeitigstarter hatten dies wohl viel weiter im Norden...  Der Wind hatte gegen 9 Uhr ausgeschlafen und war bei wieder angenehmen Temperaturen und sinkendem Pegel, mit viel Sonne und ohne Niederschlag, dann vor Aken gegen den Strom wieder einmal mit dem Erzeugen von Wellen beschäftigt.

Nach demotivierendem Kampf gegen den Wind und 2 Badepausen erreichten wir nach wieder etwas mehr als 12 Stunden das Zielgebiet. 31 Kanuten vom Kanuclub Börde in Magdeburg hatten am Wochenende versucht, die Zufahrt zum Verein für uns möglich zu machen - mit Erfolg, wir brauchten nur ein 5-m-Stück treideln! Vielen Dank den Helfern! Am Steg setzten wir dann wieder auf.

486 Vereinskilometer und eine rundum gelungene Veranstaltung haben uns auch für die 31. Auflage des MMMM begeistert - vielen Dank an die vielen Helfer aus Meißen und Magdeburg!

 Und jetzt noch die Pegel zum Vergleich für die kommenden Jahre....
Pegel Meißen: 1,53 m
Pegel Torgau: Sa 0,93 m
Pegel Dessau: So 0,99 m
Pegel Magdeburg: So 0,81 m

Autor: Ariane&Carsten

Fotos: Carsten, Chris

 

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Gelungener Neuanfang - 13. 1000-Seen-Marathon

-- 11.09.2021 --

Ein lange Zeit mussten die Freizeitkanuten auf das allgemeine Saisonfinale in der Mecklenburger Seenplatte - den 1000-Seen-Marathon - verzichten. Mit großem Engagement hat der Landeskanuverband Mecklenburg-Vorpommern den Neustart in Zusammenarbeit mit den Bibern und der Mecklenburgische Kleinseenplatte Touristik GmbH möglich gemacht.

Es gab eine neue Festwiese, einen neuen Start- und Ziel-Punkt und auch neue Strecken - Halbmarathon mit 21 km und Marathon mit 42 km. Die Strecken erfordern kein Umtragen von Hindernissen, nur Paddeln in einer der schönsten Landschaften Deutschlands. Und alles wurde gekrönt durch die herzliche und partyaffine Art der Biber, eine Veranstaltung zu präsentieren. Was lag da näher als sich wieder einmal mit den nettesten Sportlern Deutschlands - den Kanuten - zu treffen!

Der Halbmarathon startete 9:30 Uhr, der Marathon 10 Uhr - jeweils als Massenstart. Zu diesem Starttermin war es fast allen Startern möglich, zum Startbereich im Strandbad Diemitz zu gelangen. Unsere Boote lagerten schon seit dem Vorabend am Start und wurden bewacht. Bei wunderbarem Wetter, auch mit einem Lüftchen und Wölkchen konnten alle Paddler die Strecke bewältigen. Leider war in diesem Jahr die Stralsunder Beteiligung auf 3 gestartete Boote beschränkt - das wird in den folgenden Jahren hoffentlich wieder anders. Fast genau so viele Stralsunder waren unter den Organisatoren der Veranstaltung. Beide Wendeboote des Marathonkurses waren von Stralsunder Kanuten gesteuert - einen herzlichen Dank an Ronny und Dirk! Vielen Dank auch an die DLRG, die für die Absicherung der Veranstaltung auf dem Wasser und an Land gesorgt hat.

Nachdem alle Paddler das Ziel erreicht hatten, stieg abends die obligatorische Feier mit Klön und Snack.

Ein wunderschöne Veranstaltung für Jedermann von jung bis alt, von Rennkanute bis Wasserbummler hat wieder ein Zuhause gefunden!

 

Autor: Carsten

Bilder: Volker, Julz, Lasse u.a.

 

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Windigfeuchtes Wolgaster Seekajaktreffen 2021

 

-- 27. bis 29.08.2019 --

 

Am Freitagnachmittag trafen nach und nach Paddler aus Stralsund, Greifswald und Berlin beim Kanusportverein Wolgast e.V. ein. Da die Veranstaltung in diesem Jahr aus gegebenem Anlass nicht die gewohnte Teilnehmerzahl erreichen sollte, waren die Bekannten schnell mit den Wolgastern und auch untereinander im Gespräch. Alle Teilnehmer bauten die Zelte und Schlafmobile auf. Nach der offiziellen Begrüßung und Fahrtenbesprechung gingen wir im Speicher am Hafen zünftig zum Abend speisen.

 

Am Samstag ging es nach dem Frühstück und einer kurzen Tourenbesprechung mit einem einfachen "Sport"..."frei" aufs Wasser.

Wir starteten am Bootssteg der Wolgaster und fuhren in einer 11 Paddler starken Gruppe über den Peenestrom über die alte Peene zum Nordhafen Peenemünde. Wir hatten auch Sonne, aber die Wolken waren doch stärker und es kam auch nördlicher Wind dazu, der uns beim Versuch, über das flache Wasser bis zum Tausender zu kommen, schon gehörig entgegenblies. Auch die Wasserbewegung ließ aus der Entfernung eine entspannte Gemeinschaftsfahrt nicht möglich erscheinen. Also wurde in noch kontrollierbaren Verhältnissen in Richtung Freest gedreht und die nun achterlichen Wellen abgesurft.

Nach Räucherfisch, Fischbrötchen und Eis ging es über den Peenestrom zurück nach Wolgast, wo Kaffee und Kuchen auf uns warteten.

Am Abend richteten Renate und Benno ein zünftiges Grillfest aus und wir saßen anschließend gemütlich beisammen.

 

Am Sonntag sollte der Wind noch einiges an Kraft zulegen sowie mit ausreichend Schauern begleitet, ein Paddeln nur für die Harten möglich machen - so die Vorhersage.

Von Wolgast ging es in Richtung Süden, an der Werft und Nedlitz vorbei in die Krumminer Wieck. Bis zur kurzen Rast in Krummin hielt sich das Wetter noch ganz ordentlich. Dann jedoch sollte sich die Vorhersage bestätigen. Der nördliche Wind frischte auf und die Himmelsschleusen öffneten sich mehrfach und heftig.

Das Anlanden am Wolgaster Steg war dann noch einmal eine Herausforderung für alle Teilnehmer. Schon das Annähern war durch die Wellenreflexionen unter der Usedombrücke sportlich. Einzeln legten wir nacheinander an und konnten die Boote bergen.

Dann hieß es auch schon wieder, die Schlafplätze abzubauen. Doch bevor wir wieder nachhause losfuhren, kredenzte uns Benno noch die traditionelle Ruden-Wurst, wobei alle noch einmal zusammenkamen und auch die letzten Stücke vom Kuchen verzehrten.

 

Ein schönes Wochenende mit Salzwasser, Paddeln, Klön und Snack ging zu Ende. In der Hoffnung auf gemäßigte Winde werden wir wohl auch im kommenden Jahr wieder nach Wolgast pilgern. Vielen Dank an Renate, Benno, Toralf und Karsten vom KSV Wolgast.

 

 

 

Autor: Ariane und Carsten

Bilder: Carsten

 

 

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Kanuwoche 2021 – Salzwasserpaddeln mit Gästen

-- 27.6. bis 2.7.2021 --

 

 

Sonntag – Anreise und 15 km Kennenlerntour

 

Nach der Abreise der Marathonteilnehmer trafen die Teilnehmer der Kanuwoche sukzessive ein. Der Plan sah für den Sonntag eine kurze Kennenlerntour vor. Nach einer Teilnehmervorstellungsrunde bei idealem Sommerwetter und der Verkündung unserer Pläne für die Woche ging es aufgrund der zeitlich entzerrten Anreise in diesem Jahr etwas später auf den Strelasund. Zum Abschluss der Runde zum Parower Haken wurde die Ausfahrt noch mit einem kleinen Sicherheitstraining gewürzt. Danach erfolgte das Laden der Boote auf die Trailer.

 

 

Montag – 32 km an der Kreideküste im Nationalpark Jasmund entlang

 

Nachdem die Mietbusse abgeholt und die letzten Boote auf den Trailern verzurrt waren, ging es nach Glowe. Am Strand zum Eispalast wurden die Boote zu Wasser gebracht und in Richtung Osten nach Lohme gestartet. Im Hafen von Lohme gab es eine kleine Stärkung, um die folgende Strecke ohne Anlandungsmöglichkeit aber mit sensationellen Blicken auf die Kreidefelsen zu bewältigen. An Sassnitz und dem Fährhafen Mukran vorbei kamen wir nach Neu-Mukran zum Strand, wo die Boote wieder auf die Trailer gebracht werden konnten. Am Abend trafen wir uns am Grill bei Klön und Snack.

 

 

Dienstag – 28 km vor dem Weststrand von Fischland/Darß

 

Morgens gab es eine weite Fahrt an Ribnitz-Damgarten vorbei nach Neuhaus. Die Tour startete nach einem gewollten Bad in der Ostsee – heute ohne Schwebstoffe, wie man sich Meer vorstellt. Vorbei an den Sonnenbadenden ging es bis Ahrenshop mit Durchfahren der abgestürzten Bunker. Nach dem Wenden hielten wir für eine Mittagsrast mit Fisch und Eis in Wustrow. Bis nach Neuhaus zurück ging es mit neuem Blick auf den selben Strand.

Am Abend liefen die Teilnehmer gemeinsam durch die Stadt und trafen zufällig auf einen Führer, der die über 250-jährige Spielkartengeschichte Stralsunds anhand von Gebäuden und eine Führung durch die Spielkartenfabrik Stralsund berichtete. Nach einem reichhaltigen Snack und Getränk schliefen die Teilnehmer wohl mit mannigfaltigen Eindrücken.

 

 

Mittwoch – 24 km vom Festland zum Gellen-Leuchtturm auf Hiddensee

 

Am Samstag zuvor wurde 64 Boote von Stralsund bis zum heutigen Ziel und noch weiter gepaddelt. Wir fuhren mit den Trailern bis Barhöft vor und setzen am Strand ein, um vor für den Nachmittag heftig angesagtem Wind eine weitere Salzwassertour zu genießen. Die nördlichen Winde bremsten den Hinweg. Die Blicke in den Nationalpark auf die Insel Bock und das Windwatt vor Hiddensee mit seinen Adlern entschädigte in jedem Fall für die Anstrengung. Nach einer feuchten Anlandung durch die Brandung rastete die Gruppe unterhalb des Gellen-Leuchtturms im an Intensität zunehmenden kalten Wind und brach zügig wieder zur Rückfahrt auf. Mit Rückenwind und Surf ging es zurück nach Barhöft. Einige Begeisterte nahmen den Rückweg nach Stralsund durch die malerische Boddenlandschaft auf eigenem Kiel in Angriff. Die restlichen Boote trailerten zurück.

 

 

Donnerstag – 5 Bft an der Küste – 30 km Schiebewind auf der Peene

 

Alternativen bei anspruchsvollen Bedingungen haben wir in jedem Jahr im Angebot. Bei 5 Windstärken ist eine Ostsee- oder Boddentour in einer großen Gruppe nicht gefahrlos zu bewältigen. Das Peene-Tal wird für seine Natürlichkeit geschätzt – Paddler in Kanadiern und Kajaks paddeln vorbei an Adlern, Reihern, Auwäldern, Schilf- und Seerosenzonen durch die Natur. Biwak- und bewirtschaftete Übernachtungsplätze zeugen von sanfter touristischer Erschließung. Wir starteten in Alt-Plestlin und paddelten mit einer Rast bei Gützkow bis Stolpe. Nach Eis und Kaffee ging es zurück nach Stralsund.

 

 

Freitag – 25 km im strammen Gegenwind von Gristow nach Stralsund

 

Morgens ging es in die Gristower Wiek – einer Bucht im Greifswalder Bodden. Während die Mietbusse umgesetzt wurden, hatten die Teilnehmer genug Zeit, bei Kajak4You interessante Boote zu sehen und Zubehör zu erwerben. Entlang der Küste ging es etwas windgeschützt durch den Greifswalder Bodden zur Mittagsrast nach Stahlbrode. Mit Fisch und Eis gestärkt konnten wir die restlichen Kilometer durch den Strelasund und durch den Stralsunder Hafen bewältigen.

Am Abend wurde die ereignisreiche Woche gemeinsam am Grill mit netten Gesprächen und lustigen Getränken abgeschlossen.

 

 

Wir hoffen, dass die Teilnehmer in der Woche mit uns beim Paddeln Spaß hatten. Ihr seid herzlich eingeladen, im kommenden Jahr wieder mit uns auf salzigem Wasser zu paddeln. Am 1.1.2022 wird die Anmeldung auf unserer Homepage freigeschaltet.

 

Unser Dank geht an die Mitglieder des Vereins, die diese tolle Woche vor und hinter den Kulissen möglich gemacht haben. Bei Erlebnissen in Natur und auf dem Wasser hatten wir mit allen Teilnehmern Freude und konnten Horizonte erweitern....

 

 

Autor: Ariane&Carsten

 

Bilder: Bernd

 

 

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Nachtpaddeln 2020

-- 02. Oktober 2020 -- 

Nachdem wir das Nachtpaddeln letzte Woche wegen Regen verschoben hatten, ging es diesen Freitag bei ordentlich Wind & Welle raus auf den Strelasund.
Der Wind schreckte wohl so einige Paddler ab, wodurch wir eine kleine überschaubare Gruppe blieben.
Aufgrund der Wetterbedingungen und der schlechten Sicht, kürzten wir die geplante Route und vermieden, mit Hinblick auf die Sicherheit der Teilnehmer, eine Fahrt über offenes Gewässer. Doch dies minderte die Freude am Nachtpaddeln keineswegs.

 

Es war wiedermal eine schöne Erfahrung bei Dunkelheit zu paddeln und die heimischen Routen mit einer anderen Sichtweise zu erfahren.

 

 

PS: natürlich hatte jeder ein geeignetes Licht dabei ;)

 

 

Autor: TeeKay
Bilder: DR, TeeKay