Ohne die gegenseitige Absicherung wären Sundschwimmen und Hiddenseemarathon nicht möglich. Daher ein herzliches Dankeschön an alle Helfer aus unserem Verein und von der DLRG.
Fotos: Verein
Ohne die gegenseitige Absicherung wären Sundschwimmen und Hiddenseemarathon nicht möglich. Daher ein herzliches Dankeschön an alle Helfer aus unserem Verein und von der DLRG.
Fotos: Verein
Der Stralsunder Kanu Club musste am Samstag ein Rennen unter Extremtemperaturen managen. Der Hiddenseemarathon verlangte den Teilnehmenden in seinem Jubiläumsjahr alles ab. Die Mitglieder des Orga-Teams glaubten, in den vergangenen Jahrzehnten bereits sämtliche Wetterlagen erlebt zu haben – von Windstille über Starkwind, Regen, Nebel und Gewitter bis hin zu nasskalten Tagen. Doch zur Jubiläumsausgabe wartete eine neue Herausforderung: ungewöhnlich hohe Temperaturen, die eine kurzfristige Anpassung der gesamten Rennorganisation erforderlich machten.
Um die Sicherheit der Sportler zu gewährleisten, wurde die Startzeit vorverlegt, die Getränkeversorgung deutlich ausgeweitet und jeder Teilnehmende durch den Vereinsarzt umfassend informiert. Zudem erhielten die Helfer eine erweiterte Einweisung zum Umgang mit hitzebedingten Notfällen.
Die traditionsreiche Strecke führt vom Stralsunder Bootshaus über Ostsee und Bodden einmal um die Insel Hiddensee zurück zum Ausgangspunkt. Mit ihren 70 Kilometern gilt sie als eine der anspruchsvollsten Offshore-Distanzen Deutschlands.
Das Feld setzte sich dieses Jahr aus 63 Teams mit 115 Startern zusammen, darunter sowohl Neulinge als auch zahlreiche Wiederholungsteilnehmende. Passend zum Jubiläum war der Stralsunder Kanu Club mit 25 teilnehmenden Vereinsmitgliedern vertreten.
Gefahren wurde in Kajak-Einern und -Zweiern, Surfskis, Outriggern OC6 sowie in 9 Staffeln über drei Abschnitte. Eine Retro-Klasse im Faltboot erinnerte an die Anfänge des Marathons.
Um 05:30 Uhr gab Rennleiter Dirk Ulrich den Startschuss. Die Hitze machte sich besonders auf den letzten 25 Kilometern zwischen Seehof und Stralsund bemerkbar. Dort wurden die Athletinnen und Athleten sowohl körperlich als auch mental stark gefordert. Erfahrene Paddler kennen das Phänomen: Die Stralsunder Kirchtürme sind längst sichtbar – doch sie scheinen einfach nicht näher zu kommen. Hier zählt nur noch Durchhalten.
Insgesamt erreichten fast alle Sportlerinnen und Sportler trotz der extremen Bedingungen das Ziel. Es gab nur 2 Rennabbrüche und damit deutlich weniger als in manch vergangenem Jahr.
Am Bootshaus wurden die Ankommenden von Helfern mit Erfrischungen empfangen. Zuschauer und bereits eingelaufene Teams spendeten allen, die später ins Ziel kamen, anhaltenden Applaus – eine Tradition, die seit 25 Jahren den besonderen Charakter des Marathons prägt.
Nach Dusche, Massage und Stärkung am Buffet blieb Zeit zum Austausch über die außergewöhnlichen Bedingungen dieses Jubiläumsrennens.
Bei der Siegerehrung wurden nicht nur die Schnellsten ausgezeichnet. Wie es beim Hiddenseemarathon Tradition ist, erhielten alle Starterinnen und Starter Anerkennung für das erfolgreiche Bewältigen der Strecke.
Das Orga-Team um Gerhild Winkler dankt den Crews der Begleitboote für ihren Einsatz auf See sowie den übrigen rund 70 Helferinnen und Helfern, die maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.
Fotos: Ina Bernstein
Text: Gerhild Winkler (red. bearb. Kerstin Kolwey)
Auch in diesem Jahr trafen sich Sportfreunde des Stralsunder KC zur Himmelfahrtstour auf der Schwentine. Das Quartier war wie in den Vorjahren beim Campingpark „Gut Ruhleben“ gebucht. Die Wetterprognose war nicht optimal, einige Sportfreunde sagten ihre Teilnahme auf Grund der Wetteraussichten kurzfristig ab. Mit 13 Teilnehmern trafen wir uns am 13.Mai auf dem Campingplatz bei Plön. Nachdem das Gemeinschaftszelt stand, wurden die kommenden Tage geplant.
Am folgenden Feiertag brachen wir nach dem Frühstück auf, um oberhalb von Eutin die Gemeinschaftsfahrt zu beginnen. Die Einsatzstelle nahe dem Redder Krug am Großen Eutiner See bot ausreichende Bedingungen und schnell waren alle Boote auf dem Wasser. Bei gutem Wetter und leichtem Wind paddelten wir vorbei an Eutin zur ersten Umtragestelle des Tages. Boote raus, umtragen und Boote unterhalb des Wehres wieder einsetzen, ein oft geübtes Vergnügen auf dieser Strecke. Über den anschließenden Kellersee kam bald Malente in Sicht. Mehrere Kilometer schlängelt sich die Schwentine durch Malente. Viele Wassergrundstücke entlang der Strecke boten verschiedenste Eindrücke. An der Umtragestelle in Malente wartete eine Rollenbahn darauf, unsere Boote ins Unterwasser zu bringen. Anschließend waren es nur noch wenige Meter bis zur Mittagsrast im „Bootshaus am Dieksee“. Auch wenn unser Erscheinungsbild nicht ganz dem feinen Zwirn einiger Gäste entsprach, so wurden wir doch sehr gut bewirtet.
Gestärkt ging die Fahrt weiter über den Dieksee Richtung Plön. Ab Malente verschlechterte sich das Wetter etwas, jedoch blieb es trocken. In Plön an der Fegetasche folgte die letzte Umtragestelle des Tages. Mit der dortigen Rollenbahn waren die Boote sehr schnell im Unterwasser und die Fahrt ging weiter Richtung Campingplatz. Die Stadt Plön mit dem markanten Schloss rechts liegen lassend, waren wir dann sehr schnell am Ziel. Die Boote wurden zur Übernachtung fertig gemacht und die Teilnehmer gingen zum gemütlichen Teil des Tages über.
Freitag stand eine Runde auf dem Plöner See an. Die Bedingungen waren, entgegen allen Prognosen, gut. Tagesziele waren der Fischer bei Ascheberg, sowie Dersau mit seinem „Café im Grünen“. Beide Tagesziele wurden ohne Probleme erreicht. Eine reichhaltige Natur entlang der Paddelstrecke ließ die Fahrt schnell vergehen.
Am Samstag herrschte leider sehr böiger Wind, welcher uns bewog, einen Kulturtag in Plön einzulegen. Mit einer Besichtigung des Schlosses, leider nur von außen, sowie einem gemeinsamen Mittagessen, verging die Zeit wie im Flug. Nach einem Besuch der Schlossgärtnerei, sowie einer Runde durch den Schlosspark fand der Rundgang sein Ende. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit dem Verladen der Boote, sowie dem Planen der kommenden Fahrten.
Auch wenn im kommenden Jahr Himmelfahrt noch früher liegt, die ersten Hütten in Plön sind bereits wieder bestellt. Auf ein neues Treffen in Plön im Jahr 2027.
Text und Foto: Dirk Ulrich
Einhelliges Votum der Teilnehmer: Die perfekte Tour 🥰 Du willst auch solche Momente auf dem Wasser in unserer schönen Natur erleben? - Dann steig bei uns ein: Unsere Wandersportgruppe nimmt dich mit auf die schönsten Strecken rund um Stralsund.
Wie es die Tradition will, hieß es an Karfreitag wieder, auf zur Barthefahrt. Die Wetterprognose war gut, der Wasserstand laut Pegelinfo noch ausreichend. Mit insgesamt 11 stralsunderSportfreunden starteten wir gegen 8:30 am heimischen Bootshaus. An der Barthebrücke bei Obermützkow warteten bereits Sportfreunde aus Wolgast(2) und Torgelow(1), um sich unserer Paddlergruppe anzuschließen. Nach dem Abladen der Boote und der obligatorischen Einweisung wurden die Autos zum Ziel in Redebas gebracht. Dort wartete bereits ein Sportfreund, um die Kraftfahrer zurück zum Start zu bringen.
Zurück bei Obermützkow waren die Sportfreunde bereits beim Einsetzen der Boote und somit dauerte es nicht mehr lange, bis alle auf dem Wasser waren und die gemeinsame Fahrt beginnen konnte. Die Barthe strömte zügig und die Fahrt ging schnell voran. Einige kleine Hindernisse bereicherten die Fahrt. Nach etwa 10 km Strecke wurde gerastet. Bis dahin war die Strecke sehr kurzweilig und stellte keine übermäßigen Herausforderungen an die Teilnehmer. Kurz nach dem Pausenplatz versperrte ein umgestürzter Baum den Flussverlauf, welcher viel Wasser aufgestaut hatte und bereits überspült wurde. Der Wasserstand reichte aus, diesen Baum gut zu überfahren und somit ging die Fahrt weiterhin zügig voran.
Vorbei an Hövet und durch Altenhagen ging die Fahrtstrecke. Nach dem Barthetunnel unter der Eisenbahnstrecke Stralsund – Rostock öffnete sich die Kulisse mit Blick auf die Kirche von Starkow. Zahlreiche kleine Zuläufe hatten zwischenzeitlich für einen guten Wasserstand gesorgt. Die letzten Kilometer bis Redebas waren schnell zurückgelegt.
In Redebas an der B105 wurden die Boote wieder ausgesetzt, die Autos zur Verladung der Boote geholt und dann die Boote und das Gepäck verladen. Nach der Rückkehr zum Bootshaus wurden die Boote wieder eingelagert. Anschließend wurde beim gemeinsamen Kaffeetrinken der Tag nochmals in großer Runde ausgewertet.
Der Dank hier an alle Teilnehmer für diesen schönen Tag, an Ute für die Bereitstellung der Kaffeetafel, sowie an die fleißigen Bäckerinnen für den leckeren Kuchen.
Text und Foto: Dirk Ulrich