Für unseren jüngsten Nachwuchs war die Herbstregatta in Neustrelitz ein ganz besonderer Moment: die erste Regatta überhaupt! Obwohl unsere Anfängerinnen und Anfänger erst seit einem Monat für den Stralsunder KC paddeln, stellten sie sich mutig der Herausforderung – und das mit großartigen Ergebnissen. Die Regatta gilt durch ihre geschützte Lage als idealer Einstieg in den Wettkampfsport.
Begleitet wurden die Kinder von unserem Trainerteam sowie von unseren Routiniers, die gerade an das Landesleistungszentrum gewechselt sind und vor Ort wertvolle Unterstützung leisteten.
Im K1 zeigten Hanna, Henriette und Olivia beeindruckende Leistungen und erreichten gemeinsam das Finale.
Fin‑Ole startete im K4 zusammen mit unseren erfahrenen Sportlern Arne, Magnus und Eddie. Für ihn war es das erste Rennen im Vierer – eine intensive Erfahrung in Gleichschlag und Schnelligkeit, die direkt mit Bronze belohnt wurde.
Im K2 holten Hanna und Olivia die Silbermedaille.
Henriette gewann gemeinsam mit Emma vom TSG Wismar in ihrem allerersten K2‑Rennen Bronze – ein toller Einstieg in ihre junge Karriere.
Unsere Jüngsten, Max und Ole, sammelten im K1 und K2 ihre ersten Wettkampferfahrungen. Auch wenn es diesmal nicht für eine Medaille reichte, war die Freude groß – über die eigenen Fortschritte und über die Erfolge der Teamkameradinnen und Teamkameraden.
Am Sonntag ging Sönke Baumeister im K1 der Leistungsklasse Herren auf die Langstrecke. Sönke ist eines der „Kinder der ersten Stunde“ unseres Vereins und kommt bis heute gerne nach Neustrelitz, um sich dort zu messen. Für seinen Einsatz wurde er mit Bronze belohnt.
Sein Erfolg zeigt, dass wir im Verein vieles richtig machen – damals wie heute. Wenn Sportlerinnen und Sportler über so viele Jahre Freude am Kanurennsport behalten, ist das das schönste Kompliment für unsere Arbeit.
Fazit: Ein Wochenende voller Euphorie, neuer Erfahrungen und Teamgeist. Und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Unsere Anfängerinnen und Anfänger meisterten ihre ersten Regattastarts, wurden großartig unterstützt und fuhren erschöpft, aber glücklich nach Hause. Jetzt heißt es: weiter fleißig trainieren für die nächsten Aufgaben.
Fotos und Text: Steffi Junges (redakt.bearb. Kerstin Kolwey)
