Unser Hiddenseemarathon 2016

Drucken

 

 

15. Hiddenseemarathon

Donnerstag

Unser Caravan war bereits fast vollständig gapackt, wenige Dinge und Verderbliches mussten nach der Rückkehr von der Arbeit noch verstaut werden. Dann ging es los nach Stralsund. Die Anfahrt zum Bootshausgelände war in diesem Jahr schwierig, weil die Straße grundhaft ausgebaut wurde. Wir fuhren über die Promenade zu unserem Übernachtungsplatz an der Zeltwiese. Wenn man denkt, dass zwei Tage vor dem Ereignis noch niemand auf der Zeltwiese weilt, kennt man die Szene noch nicht. Viele bekannte Gesichter haben wohl die schönen Tage zum Training auf Salzwasser genutzt.

Freitag

Wir können ausschlafen und haben frische Bäckerbrötchen von Zacher zum Frühstück auf der sonnigen Zeltwiese. Irgendwann kommen die Stralsunder Organisatoren und bereiten das Ereignis vor. Gerhild und Henning sind für die Startererfassung und die Teilnehmergebühren verantwortlich. Das hält Gerhild nicht davon ab, mit uns die Zutaten für die Verpflegungsbeutel, die für alle Helfer bereitgestellt werden sollten, einzukaufen. Mit den Brötchen, Wurst und Käse hatten wir dann einige Zeit zu tun - 40 Tüten mit je zwei belegten (zu belegenden) Brötchen, Nussriegel, Apfel und zwei Getränken mussten gepackt werden.

Am Nachmittag fuhren wir noch eine Dänholmrunde mit Badeabstecher zum Baggerloch.
Dann war es auch schon soweit für die Marathoneinweisung - Pflichttermin für alle Teilnehmer. Danach wurde auf der Zeltwiese noch einiges für den Marathon vorbereitet und es auch schon bald in die Betten, nahezu schlagartig, weil ein starker Regenschauer hernieder ging.


Samstag - Renntag

Nachts ging eine Gewitterfront über den deutschen Norden, Stralsund bekam zum Glück nur Wind ab, andere Regionen traf es härter. Wie bei allen Rennen gab es auch hier wieder die Eiligen, die schon vor 4 Uhr rödelten. Dann kann man auch nicht mehr schlafen und bereitet sich so langsam auf den Tag und das Rennen vor. Zu 6 Uhr musste das Feld auf dem Wasser sein - hat funktioniert.

Achmed verlas die die Starterliste und 6:10 Uhr konnte das Feld auf die Reise gehen. Wir waren recht gut unterwegs, hatten bis Barhöft sogar einen Surfski auf der Welle. Auf dem Weg zum Parower Haken zogen wir am Hauptfeld vorbei, hatten nur noch die Spitzengruppe vor uns, die sich jedoch schnell entfernte. Nach leichtem Gegenwind auf dem Weg nach Barhöft kamen wir auch ganz gut voran, aber der Gegenwind und die kleine Welle nahm uns enorm Tempo auf der Ostsee. Da zogen Caro und Floppe sowie einige andere Boote an uns vorbei. Henning kam mit seinem Schlauchboot auf Höhe Neuendorf bei uns vorbei, da war es für den Kaffee jedoch noch viel zu früh - bis zum Ziel sollte dies das letzte Mal gewesen sein, dass wir Henning sehen sollten. Erst am Toten Kerl waren wir mit abnehmendem Wind etwas schneller. Die Mittagspause am Enddorn war zwingend für einen ...besuch in der Düne nötig und natürlich für ein wenig Nahrungsaufnahme. Dann ging es mit Cola im Bauch schneller weiter. Vor dem Bug begegneten uns die Ruderer mit Hartmut, denen wir noch ein paar Welleninfos zur Ostsee geben konnten. Vor Seehof kürzten wir ein wenig ab, es war jedoch nicht so flach, dass es uns gebremst hätte. Das vierte Meldeboot war in diesem Jahr weit von der Fahrrinne entfernt und lag so in Stralsund-Sichtachse, dass man auf das Windwatt östlich des Gellen gekommen wäre - aber man kennt sich ja aus. Der Kubitzer Bodden zieht sich immer, und nach dem Parower Haken ist mit Sicht auf das Ziel noch ein wenig Kraft mobilisierbar. Nach 8:38 waren wir am Steg - super!
Da wir so zeitig im Ziel waren, gab es noch Kuchen und Brötchen auf dem Buffet. Später auch Fleisch und Würste vom Grill. Kurz vor 17 Uhr kam das letzte Boot des Feldes am Steg an - nun sollte es nicht mehr lange bis zur Siegerehrung dauern. Alle Teilnehmer haben eine starke Leistung erbracht und wurden dafür von allen anderen bei der Siegerehrung gewürdigt. Den Abend schlossen wir bei Bier und netten Geprächen...

Impressionen

Christiane und Hartmut warten auf das Feld
Petr auf Welle

 

Vielen Dank allen Helfern, die den Marathon zu dieser gelungenen Veranstaltung gemacht haben!

Autor: Ariane&Carsten